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Grundsätze:

- Fahrten finden mit dem Wagen oder bei entsprechender Schneelage auf den Wiesen bei Schalkau/Eisfeld mit Schlitten statt –
   kein Schnee ist kein Grund zum Verschiebung des Termins

- Bei Wetterunbilden (Starkregen, Sturm etc.) bzw. vereisten Wegen kann keine Fahrt durchgeführt werden – dann wird
   verschoben

- Gäste, die im Schlitten fahren möchten dürfen nicht schwerer als 80 kg sein und dürfen keine Rücken- und Knieprobleme haben

-  Auf dem Wagen gibt es für Gäste keine Einschränkung – auch Menschen mit Handicap können hier Platz nehmen – dann wird
   die Strecke entsprechend schonend geplant

 

Fahrten mit Wagen oder Schlitten

Einmal eine Fahrt mit Schlittenhunden im Schnee machen – das ist der Wunsch Vieler. Aber leider hinterlässt auch hier der Klimawandel seine Spuren. Viele meiner Kollegen haben aufgehört mit dem Schlittenhundesport – weil kaum noch Schnee kommt und auch, weil es immer schwieriger wird, überhaupt Strecken zu finden, wo man mit einem Hundegespann unterwegs sein kann.

Industrielle Holzwirtschaft – übergroße Maschinen, der Borkenkäfer – die Wege werden zerfahren, geschottert – oft grob mit Eisenbahnschotter. Begrenzt sind die Wege jetzt meist tiefe Gräben, die Wege seitlich abfallend…. Man hat es schwer, ein längeres zusammenhängendes Stück Weg zu finden, um überhaupt Touren anbieten zu können.

Gerade im Januar/Februar ist es jetzt leider sehr ungewiss, ob Fahrten überhaupt durchgeführt werden können. Stabile Wetterlagen sind leider selten geworden, nasser Matschschnee, vereiste Wege, Sturm, Eisregen machen leider Fahrten immer wieder unmöglich. Da muss ich vorher Strecken abfahren um zu schauen, wo was möglich ist. Oft weiß man nicht mal am Tag vorher, ob die Strecke dann befahrbar ist – verändert sich alles über Nacht – entgegen dem Wetterbericht.

Fahrten mit dem Schlitten im Wald

Dafür braucht man ebene Wege mit gutem Schnee und nicht abfallend! Sobald ein Gefälle ist, triftet der Schlitten in Richtung des Gefälles. Dann muss man auf nur einer Kufe stehen und den Schlitten etwas anheben, damit er gerade fährt. Wenn der Weg glatt gefahren ist, rutscht oft doch der hintere Teil des Schlittens in Richtung Abhang – man fährt quasi quer. Ist dann noch ein Graben, kann man da sehr schnell hineinrutschen und umkippen – die Hunde wollen ja laufen, denen ist es eigentlich egal, wie der Schlitten hinterher rutscht. Da kann es passieren, dass man mit dem Schlitten liegend weiter gezogen wird – und das im Graben! Fahren mit dem Schlitten im Wald ist inzwischen viel zu gefährlich. Selbst geübte Skifahrer bekommen immense Probleme – hab 2mal abbrechen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb biete ich Fahrten mit dem Schlitten nur an, wenn bei mir auf den Wiesen genug Schnee liegt! Da kann man dann fahren wie in Schweden/Norwegen. Da kann nicht so schnell etwas passieren, wenn man mal 20 m weiter gezogen wird als man eigentlich möchte. Am besten ist es dann auch, man fährt selbst ein kleines Gespann. Auf den Bildern erkennt man, wie man dem Gefälle entgegen wirken muss, damit der Schlitten gerade fährt – und auf der Wiese ist nur leichtes Gefälle!. Das war 2016 – und sehr gute Schneelage. Die gibt es leider kaum noch.

Fahren als Gast im Schlitten sitzend:
Auch als Fahrgast sollte man eine gewisse Fitness haben. Der Gast darf keine Rücken- und Knieprobleme haben, Frauen dürfen nicht schwanger sein! Ich habe einen sogenannten Lastenschlitten – da sitzt man sehr tief, fast auf der Erde. Das Ein- und Aussteigen ist da schon abenteuerlich und nicht einfach, toben ja vorne mindestens 6 Hunde, die laufen wollen und mit ihrer Zugkraft locker ein Quad ziehen. Die geht der Schlitten auch vorne mal hoch. Eine Federung gibt es natürlich nicht – heißt, man merkt jede Unebenheit. Ich als Musher muss immer hinten auf dem Schlitten stehen bleiben, sonst kann es passieren, dass die Hunde mit dem Schlitten weg sind! Da kann man nicht mal anhalten und Bilder machen oder mit den Hunden schmusen! Der Fahrgast darf allerhöchstens 80 kg haben – sonst kann ich den Schlitten nicht mehr lenken. Wie bereits erläutert – sobald der Untergrund abfällt, muss ich gegenlenken – den Schlitten u.U. auf einer Seite anheben! Da häng ich z.T. wie ein Segler schräg an der Handlebar – das ist der Bogen am Schlitten, wo ich mich festhalte. Das ist ein purer Kraftakt – und eben nur auf einer Wiese zu realisieren, weil ich in der Stellung ja nie und nimmer an die Bremse komme!

Idealen Schnee gibt es nur noch selten. Entweder man hat nassen Schnee – der dann kleben kann und man kommt nicht vorwärts. Oder man hat Pulverschnee auf hart gefrorenem Boden – dann fliegen die Hunde mit dem Schlitten über die Wiese und man kann sie kaum ausbremsen. Mit der Bremsmatte hoppelt man dann über den meist unebenen Boden – das ist sehr anstrengend. Oder es hatte erst getaut und dann gefroren und der Schnee ist verharscht. Dann geht gar nichts, weil sich die Hunde dann die Pfoten aufschneiden würden.

Auf die Skipiste darf ich nicht mit dem Gespann! Und schon gar nicht mit Gästen. Abgesehen vom Verbot ist auch das inzwischen viel zu gefährlich.

 

Fahrten mit dem Wagen

Der Wagen ist wirklich die bequemere und sichere Alternative. Man sitzt in einer angenehmen Höhe – mein Gästewagen ist gefedert und wiegt über 70 kg. Wenn der Wagen mit der Kralle gesichert ist, kann man in aller Ruhe auf- und absteigen, ich kann vom Wagen weg, man kann anhalten wo man möchte. Mir stehen da in Gebieten mit weniger Höhenmetern auch viel mehr Strecken mit schönen Wegen zur Verfügung. Eine Fahrt in den goldenen Oktober oder in den beginnenden Frühling hat auch ein tolles Flair. Fahrten mit dem Wagen sind auch bei etwas Schnee möglich, allerdings dürfen die Wege nicht durch Autos zu glatt gefahren sein – sonst hab ich mit dem Wagen das gleiche Problem wie mit dem Schlitten – er triftet und schlingert und kann im Graben landen. Auch besteht da die Gefahr, dass sich die Hunde verletzen. Baja hatte letztes Jahr bei einer Gästefahrt einen Kreuzbandriß – sie war in einer schrägen Kurve auf einer vereisten Autospur weggerutscht, musste operiert werden.

Und hier noch ein Hinweis an alle „Ich möchte nur im Schnee fahren Kunden“ – Ich habe mir die vielen Hunde angeschafft, um Gästefahrten für 2 Personen anbieten zu können. Und diese Hunde wollen jeden Tag versorgt und gefüttert werden – 365 Tage im Jahr und nicht nur wenn Schnee liegt – mein Tag beginnt um 4 und endet irgendwann abends. Fahrten können nur bis 15 Grad angeboten werden. Somit bleibt im Jahr nicht allzu viel Zeit, um einen Teil der Kosten wieder rein zubekommen durch Gästefahrten. Kostendeckend ist es bei weitem nicht – steht ja bei mir nicht das Kommerzielle im Vordergrund, sondern das Wohl der Hunde und nicht zuletzt der Gäste. Meine Events sind immer Einzelevents – an diesem Tag gibt es keine weiteren Gäste, damit eben die Gäste dieses besondere Erlebnis in aller Ruhe genießen können. Wenn dann kurzfristig eine gebuchte Fahrt abgesagt wird nur weil kein Schnee liegt ist das in meinen Augen purer Egoismus, wird die Arbeit anderer und die Arbeit der Hunde nicht geschätzt.

 

Gutscheine zum Verschenken erhältlich

 

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